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Erweiterung Schulanlage Ennetbaden
Der Standort ist Teil der bestehenden Schulanlage Ennetbaden, welche zwei Schulhäuser aus den 37-er und 64-er Jahren, das Turn- und Mehrzweckgebäude und im Zentrum der Anlage das Gemeindehaus umfasst.
Das projektbestimmende Element des Schulhauses Grendel ennet der Limmat ist der Tunnel der Kern- und Bäderumfahrung Ennetbaden, der unter dem Schulareal und dem Grundstück hindurchführt. Auf zweifache Art verknüpft sich das Schulhaus mit der ungewohnt komplexen, künstlichen Umgebung des Infrastrukturbauwerks. Einerseits nimmt es das Thema der vorhandenen Sichtbetonmauern auf und führt diese wie Gürtel um sich herum, andererseits macht es sich die gegebenen, gebauten Landschaftsterrassen als 'private' Schulaussenräume zu Eigen.
Das nach allen Seiten offene Schulhaus ist auf die markante städtebauliche Öffnung mit Sicht hangabwärts und mit Blick auf die Stadt Baden ausgerichtet. Es bildet eine neue, gefestigte Eingangssituation zum Schul- und Gemeindehausareal und vervollständigt die mäandrierende bauliche Figur der öffentlichen Bauten.
| Projekt | Erweiterung Schulanlage Ennetbaden |
| Kurzbeschrieb | Neubau Primarschulhaus mit Kindergärten und Freizeitraum |
| Form | Neubau |
| Nutzung | Schule, Tagesstrukturen, Kindergarten |
| Bauherrschaft | Gemeinde Ennetbaden |
| Ort | 5408 Ennetbaden |
| Auftragsart | Wettbewerb 1. Preis |
| Zeitraum | 2008–2011 |
| Leistungsphasen | alle |
| Bauleitung | Thomas Melliger Bauplanung GmbH Zürich |
| Bauingenieurwesen | MWV Bauingenieure AG Baden |
| HLKS-Planung | Leimgruber Fischer Schaub AG Ennetbaden |
| Elektroplanung | Scherler AG Baden |
| Beleuchtungsplanung | EE-Design Erwin Egli Basel |
| Akustik | Gandet Akustik Baden |
| Bauphysik | Kopitsis Bauphysik AG Wohlen |
| Kunst am Bau | Hugo Suter Birrwil |
| Bild | Reinhard Zimmermann Baar |