772
Erweiterung Schulanlage Hellmatt Möriken-Wildegg

Stoos hellmatt 01
Stoos hellmatt 03
Stoos hellmatt 02
772 Situation 500 ohne Beschriftung red
772 Grundriss EG 200 ohne Beschriftung red

Die Schulanlage Hellmatt wird um ein neues Oberstufenschulhaus erweitert. Statt dabei das ursprüngliche Turnhallengebäude von 1969 abzubrechen, schlagen wir, entgegen dem Programm, den Erhalt dieser Struktur und stattdessen den Rückbau des erst später erstellen Mehrzweckgebäudes von 1987 vor. So können die Grundwerte und der Kern der denkmalgeschützten Anlage freigespielt, erhalten und weitergebaut werden. Das Turnhallengebäude wird zum neuen, zentralen und verbindenden Mehrzweckgebäude, als Vermittler zwischen den flankierenden Gebäuden, den Aussenräumen und den kleineren und grösseren SchülerInnen. Die höheren, zwei- und dreigeschossigen Bauten bilden mit ihren langgestreckten Satteldächern den Rücken der Anlage im Norden. Die niedrigen, mit den Aussenräumen verwebten, eingeschossigen Pavillonbauten mit quergestellten Satteldächern binden sich in die vorgelagerten Freiräume im Süden. Die Schulanlage Hellmatt zeigt sich als offene Struktur mit klarer Adressierung für beide Schulstufen. Die direkte Wegführung durch das Areal wird an ihrer heutigen Position erhalten. Der Ergänzungsbau Oberstufe West übernimmt mit seinem Sockel in rotem Mauerwerk und darüberliegender, über zwei Geschosse zusammengefasster Holzfassade die charakteristische Materialisierung der Bestandesbauten und ordnet sich so auch in seinem architektonischen Ausdruck in das denkmalgeschützte Ensemble ein.

Projekt Erweiterung Schulanlage Hellmatt Möriken-Wildegg
Kurzbeschrieb Ergänzungsneubau Oberstufe, Umnutzung Bestandesbauten
Form Neubau, Erweiterung, Umbau, Sanierung
Nutzung Schule
Bauherrschaft Gemeinde Möriken-Wildegg
Ort 5103 Möriken-Wildegg
Auftragsart Wettbewerb 5. Preis
Zeitraum 2023
Landschaftsarchitektur raderschallpartner ag Meilen
Bauingenieurwesen HKP Bauingenieure AG Baden
Holzbauingenieurwesen Makiol Wiederkehr AG Beinwil am See
Visualisierung x-frame Marcel Schaufelberger Ennetbaden