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Gartenhalle Brugg
Die Villa vor den Toren der Brugger Altstadt aus den 1920er Jahren wurde verschiedentlich umgebaut und mit Nebenbauten seitlich erweitert. Der intime und sehr private Garten auf der Südseite des Hauses ist in seiner Dimension grosszügig und mit der umlaufenden Grenzbepflanzung klar gefasst. Die neue Gartenhalle sollte zunächst mal die seitlich an die Villa angebaute Eingangshalle bzw. Gartenzimmer aufnehmen und optisch in den Garten verlängern. Sie nimmt eine vermittelnde Rolle für die unterschiedlichen vorhandenen Baustile ein und rückt die stolze Villa optisch wieder in den Mittelpunkt.
Ein raumhaltiger Körper aus weiss eingefärbtem, glatt geschaltem Beton, der eine Nische auf Sitzhöhe, ein grosses Cheminée, sowie eine kleine ausziehbare Küche enthält, bildet das Rückgrat der Gartenhalle. Auf diesem massiven Körper liegen die abgekanteten Stahlträger auf, die nebeneinander aufgereiht trotz ihrer beachtlichen statischen Höhe ein lichtdurchflutetes Dach bilden.
| Projekt | Gartenhalle Brugg |
| Kurzbeschrieb | Neubau Gartenhalle in Erweiterung eines bestehenden Einfamilienhauses |
| Form | Neubau, Erweiterung |
| Nutzung | Wohnen |
| Bauherrschaft | Privat |
| Ort | 5200 Brugg |
| Auftragsart | direkt |
| Zeitraum | 2007–2008 |
| Leistungsphasen | alle |
| Bauingenieurwesen | Mrose Bauingenieure GmbH Baden |
| Beleuchtungsplanung | EE-Design Erwin Egli Basel |
| Bauphysik | Zimmermann + Leuthe GmbH Aetigkofen |
| Bild | Reinhard Zimmermann Baar |