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Gemeindehaus Oberrohrdorf Staretschwil

351 08 PH zi 29
351 06 PH park 01
351 03 PH platz 01
351 04 PH zugang 03
351 07 PH innen 01
351 05 PH park 02
351 02 PH zi 08
351 01 doku sit 1000
351 02 doku gr eg 250

Das renovierte und erweiterte Gemeindehaus steht an einem Ort wie es planerisch nicht besser hätte inszeniert werden können: mitten im Dorf, im Ring, im erkennbaren und unverwechselbaren Zentrum, in einer offenen, einladenden Grünanlage, umgeben von weiteren öffentlichen und halböffentlichen Einrichtungen wie die Zähnteschüür, die Kirche, die Kaplanei, das Doktorhaus, die Post, der Kindergarten und die Läden. Wer in Oberrohrdorf das Gemeindehaus sucht, braucht eigentlich keine Hinweisschilder: es steht in der Tat unübersehbar genau da, wo man es intuitiv auch vermuten würde.

Genau diese speziellen Lagequalitäten, deren Gehbezüge, deren Sichtbezüge waren die Ausgangspunkte für den Entwurf, für die räumliche Organisation und für die Gestaltung des Umbaus und der Erweiterung der Gemeindeverwaltung.

Mit Respekt für den dominanten, ehrwürdigen und vertrauten Altbau, ehemals das Dorfschulhaus, ordnet sich der neue Anbau, trotz Selbstbewusstsein, volumetrisch unter. Er dockt an und generiert einen zweiten neuen Empfangs- und Zugangsraum. Das Gesicht, die Hauptfassade des Neubaus und demzufolge die Arbeitsplätze schauen auf den beruhigenden, inspirierenden, parkähnlichen Grünraum des Rings.

Projekt Gemeindehaus Oberrohrdorf Staretschwil
Kurzbeschrieb Erweiterung und Sanierung Gemeindehaus
Form Neubau, Erweiterung, Umbau, Sanierung
Nutzung Arbeit, Dienstleistungen
Bauherrschaft Gemeinde Oberrohrdorf, Staretschwil
Ort 5452 Oberrohrdorf
Auftragsart Wettbewerb 1. Preis
Zeitraum 1999–2004
Leistungsphasen alle
Bauingenieurwesen Bänziger + Bacchetta + Partner Baden
HLKS-Planung Leimgruber Fischer Schaub AG Ennetbaden
Elektroplanung Herzog Kull Group Dättwil
Beleuchtungsplanung EE-Design Erwin Egli Basel
Akustik Gandet Akustik Baden
Bauphysik Zimmermann + Leuthe GmbH Aetigkofen
Kunst am Bau Jean Pfaff Zürich E-Ventallo
Bild Reinhard Zimmermann Baar